glossar.brave-hunde.de

Just another WordPress site

Temperament


von

In der Beziehung zwischen Mensch und Hund ist das Temperament beider beteiligten Partner von großer Wichtigkeit.

[ad#160×600-links]Denn selbstverständlich muss der Hundehalter das Temperament seines Tieres kennen, um sich darauf einstellen zu können. Aber andererseits ist natürlich auch vom Hundehalter selbst Temperament gefragt. Und natürlich sollten die Temperamente der beiden Beteiligten miteinander harmonieren.

Daraus ergeben sich verschiedene Schlussfolgerungen: ein Hund von ruhiger Wesensart kann natürlich nicht dazu gebracht werden, Leistungen gut auszuführen, die viel Bewegungsdrang und Ausdauer verlangen. Oder Durchsetzungsvermögen, wie etwa beim Kontrollieren einer Herde Schafe oder Rinder. Andererseits kann ein besonders aktiver Hund zur totalen Nervensäge werden, wenn er in Händen eines Menschen ist, der mir die Gemütlichkeit liebt und keinerlei sportlichen Ehrgeiz entwickelt. Das alles gilt es bei der Auswahl des Hundes unbedingt zu beachten, denn das ist wichtig und nicht, was leider immer noch erschreckend oft zur Auswahl eines Hundes führt, nur das äußere Erscheinungsbild oder das Image der jeweiligen Rasse.

Auch vom Hundehalter selbst Temperament verlangt. Denn nichts ist schlimmer im Umgang mit Hunden als ein Mensch, der keine merkbare Energie entwickelt. Ein Mensch, der einen Hund führen will, muss in der Lage sein, diesen auch mitzureißen. Und das passiert nun einmal über die Ausstrahlung dessen, der da den anderen beeinflussen will. Wer keine lebendige, aktive Beteiligung und kein Bewusstsein an dem, was er gerade tut und will, nach außen erkennen lässt, der wird mit größter Wahrscheinlichkeit zufrieden sein, wenn er sich mit etwas anderem befasst als ausgerechnet damit, einen Hund zu führen.

Darum sollten sich jeder, der noch keinen Hund hatte wirklich auch selbst fragen, ob er ein Mensch ist, der seine Stimmungen gelebt und übertragen kann, oder ob ein stoischer Theoretiker ist, der mehr in abstrakten Strukturen seiner gedanklichen Konstrukte zuhause ist. Das hilft, spätere Enttäuschungen zu vermeiden.
[ad#336×280-center]

Tags: Hunde-ABC T

Seiten mit ähnlichen Themen ↓

  • Ein Hund ist ein Hund und daher hat er die Bedürfnisse eines Hundes und nicht die eines Menschen!

Hinterlasse ein Kommentar