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Schwanzwedeln


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Das kennt jeder: ein Hund wedelt mit dem Schwanz. Aber wohl kaum ein Element des Ausdrucksverhaltens unserer Hunde wird so leicht fehlinterpretiert wie dieses.

[ad#160×600-links]Denn die landläufige Meinung ist: ein Hund der mit dem Schwanz wedelt zeigt freundliche Zuneigung. Das ist ein fataler Irrtum, denn das Schwanzwedeln ist Bestandteil des Ausdrucks mehrerer Stimmungen.

Das einzige, was durch Schwanzwedeln immer signalisiert wird, ist ein Zustand der Erregung.

Aber ob diese Erregung freundlicher, freudiger oder eben auch verteidigungsbereiter oder sogar angriffslustiger Natur ist, das hängt von der jeweiligen Situation ab.

Es ist durchaus möglich sogar Angriffslust für Freude zu halten. Zum Beispiel in der Situation, wo ein Hund ein Kaninchen unmittelbar vor sich hat, es aber nicht erreichen kann. Vielleicht weil das Kaninchen in einem Käfig sitzt oder weil der Hund eben an der Leine ist und vor dem Kaninchenauslauf festgehalten werden. Die durch den Jagdtrieb hervorgerufene Erregung äußert sich auch hier durch heftiges Schwanzwedeln. Aber wenn der Hund könnte, wie er gerade will, dann würde er das Kaninchen sofort angreifen und möglicherweise töten.

Auch ein Hund, der einen Fremden meldet, der gerade am Zaun des Grundstücks vorbeigeht, auf dem der Hund zuhause ist, wedelt möglicherweise heftig mit dem Schwanz während er bellt. Trotzdem würde er den Fremden möglicherweise nicht nur verbinden sondern sogar beißen, wenn er nicht hinter dem Zaun wäre.

Aber natürlich ist der häufigste Grund zum Schwanzwedeln immer noch die Freude über das Erscheinen eines vertrauten Menschen oder Hundes oder auch die Freude über Lob und Spiel.
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Tags: Hunde-ABC S

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