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Streunen


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Streunen heißt, dass der Hund unbeaufsichtigt in der Gegend herum streift. Durch Streunen wird auch der beste Hund zum Köter degradiert.

[ad#160×600-links]Ein Hund, der herumstreunt, zeigt in erster Linie, dass er einem schlechten Hundehalter gehört, soweit er einen Besitzer hat. Denn ein guter Hundehalter hat einen Hund, der gar nicht auf die Idee kommt herumzustreunen.

Einfach deshalb, weil das Herumstreunen zeigt, dass der Hund in ungeordneten Verhältnissen und ohne feste Bindung an seinen Besitzer lebt. Ein Hundehalter, der das zulässt, beweist, dass ihm das Wesen des Hundes vollkommen fremd ist und dass er auf sein Tier eigentlich nicht den geringsten Wert legt.

Für den Hund hat dieses Herumstreunen natürlich weitere Nachteile. Wenn er auf dem Land oder am Stadtrand lebt, kann er sich leicht das Wildern angewöhnen und während dieser Tätigkeit vor ein Auto laufen oder sich sonstwie verletzen. Natürlich kann er auch von einem Jagdschutzberechtigten erwischt und abgeschossen werden.

Aber auch ohne das ist die Gefahr im heutigen Straßenverkehr verletzt oder getötet zu werden natürlich erheblich. Für den Besitzer ist dann nicht nur das Tier verloren, sondern vielleicht auch eine Kostenlawine entstanden, die bei Fahrlässigkeit vielleicht von der Versicherung nicht einmal voll bezahlt wird.

Natürlich verliert auch ein erzogener Hund durch das sich selbst überlassene Herumgeistern in der Gegend allmählich seine gute Erziehung. Er wird schlechter reagieren und sich der Einwirkung seines Besitzers, zu dem die rechte Bindung eben fehlt, eventuell einfach entziehen, indem er wieder auf Streifzug geht, anstatt seinem Ruf zu folgen. Daher das provokante Wort Köter oben. Denn nicht die Ahnentafel macht den Hund zum Hund, sondern die Erziehung des Hundes – und in diesem Sinne kann sowohl ein Rassehund wie auch ein Mischling entweder Hund sein oder Köter.

Daher kann man es nicht oft genug betonen: verschaffen Sie Ihrem Hund klare Verhältnisse und zeigen Sie deutlich, dass er zu Ihnen gehört und dass Sie darüber erfreut sind.

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Tags: Hunde-ABC S

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