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Hundegebell


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Über Hundegebell ist ganz bestimmt schon viel gestritten worden. Ob sich jemand darüber aufregt oder nicht ist allerdings[ad#160×600-rechts-text] von vielen Faktoren abhängig. Da ist zum einen die Ortsüblichkeit. Im ländlichen Raum hat man eben einen Hofhund und keiner schert sich darum, wenn ein solcher Hund mal bellt. In der Stadt sieht die Lage schon ganz anders aus. Denn dort leben die Menschen, die von der Natur und vom naturnahen Leben von allen am weitesten entfernt sind.

Daher hat der Hundehalter, der seinen Hund dort sinnlos bellen lässt, damit zu rechnen, dass Beschwerden kommen bis hin zu Anzeigen wegen Ruhestörung. Gewöhnlich regeln die Nachbarschafts-Gesetze das so, dass gelegentliches Bellen zu dulden ist, während Dauerbeller keine Chance haben. Wer sich in manchen ländlichen Regionen anderer Länder aufhält, der kann manchmal genau das Gegenteil feststellen, zum Beispiel habe ich das im Algarve erlebt. Ich sage dort immer: „Der Algarve bellt!“. Natürlich regt sich niemand darüber auf, denn auf jedem ländlichen Anwesen leben 2-10 Hunde, die leider auch heute noch zu einem großen Teil an Ketten hängen, oft aber auch frei herumlaufen. Wenn man nicht direkt neben ständig bellenden Hunden lebt, finde ich persönlich das Gebell deutlich erträglicher als etwa das durchdringende Gewummer, das heutzutage aus so vielen Lautsprechern aus Autos oder Häusern in die Welt dröhnt. Trotzdem meine ich, dass man als Hundebesitzer sein Tier zur Ruhe erziehen sollte.

Einerseits möchte man selbst auch nicht durch den Lärm anderer Leute belästigt werden, zum Beispiel durch das oben erwähnte Gewummer, andererseits kann man davon ausgehen, dass ständiges Kläffen ein deutliches Zeichen dafür ist, dass mit der Hundehaltung etwas nicht stimmt. eine Änderung der Lebensbedingungen des betroffenen Hundes ist also ein erster Schritt. Ein ausgeglichener zufriedener Hund hat so etwas nicht nötig und wenn er doch oft aus nichtigem Anlass bellt, dann mag es aus Veranlagung oder übertriebener Wachsamkeit sein und man kann ihn mit Geduld dahin erziehen, dass er dieses unerwünschte Lärmen unterlässt.
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Tags: Hunde-ABC H

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