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Führigkeit


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Dieser Begriff entstammt dem Gebrauchshunde-Bereich und bezeichnet letztlich die „Handlebarkeit“ eines Hundes. Ob ein Hund führig ist oder nicht
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Eines Teils ist die Veranlagung wichtig, die den Hund zu einem mehr oder weniger begeisterten Mitarbeiter machen kann oder eben zu einem eher selbstständigen Typ, der lieber allein entscheidet. Der Alleinentscheider wird auch als Kopfhund-Typ bezeichnet.

Neben der Veranlagung ist natürlich wie immer auch die Förderung dieser Anlagen entscheidend wichtig. Das heißt, dass man mit falscher Aufzucht, falscher Prägung und Sozialisierung, falsch angesetzt Hundeerziehung, mit dem gesamten Umgang mit dem Hund also auch die allerbeste Veranlagung vollkommen zerstören kann.

Die Basis der Führigkeit aus Sicht des Hundehalters ist also in erster Linie sein eigener Umgang mit seinem Hund. Denn der Mensch hat es in der Hand dafür zu sorgen, dass der Hund Freude an der Zusammenarbeit lernt, dass es für ihn nichts Schöneres gibt als mit seinen Menschen zusammen „etwas auf die Beine zu stellen“. Soweit der Hundehalter es versteht, diese Freude am Zusammenarbeiten im Hund zu wecken, zu fördern und zu erhalten wird er seinen Hund zu Leistungen bringen können, die anderen unmöglich erscheinen.

So ist denn dieser etwas steril klingende Begriff Führigkeit eigentlich eine Bezeichnung, die das gesamte Verhältnis von Hund und Mensch umfasst. Die Leinenführigkeit ist dabei nur ein Teilaspekt, denn geführt wird ein Hund bei weitem nicht nur an der Leine, sondern mit allem, womit wir ihn beeinflussen können. Also mit der Stimme, mit Gesten, mit der Richtung, in die wir uns bewegen, ja, sogar mit der Körperhaltung. Wer sich dieses alles verinnerlicht, kommt der Komplexität des Beziehungsgeflechts Mensch-Hund schon ein großer Stück näher.

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Tags: Hunde-ABC F

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  • Ein Hund ist ein Hund und daher hat er die Bedürfnisse eines Hundes und nicht die eines Menschen!

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